Die Zucht von Tulpen ist sehr langwierig. 20 bis 30 Jahre dauert es, bis eine neue Sorte in den Handel kommen kann. Das liegt an der langen Entwicklungsdauer der Pflanzen. Andere Zwiebelblumen wie Hyazinthen und Schneeglöckchen lassen sich im Labor durch In-vitro-Kultur vermehren. Das geht bei Tulpen bisher nicht. Darum braucht die Tulpenzucht extrem viel Zeit und Platz.
Am Anfang steht das gezielte Kreuzen von zwei Tulpen. Die Pflanzen werden im Gewächshaus kultiviert, um Fremdbestäubung zu vermeiden. Der Pollen des Vaters wird auf die Narbe der Mutterpflanze übertragen. Nach der Befruchtung bilden sich die dreikantigen Tulpenfrüchte mit den Samen. Erst im Herbst sind die Früchte reif und geben etwa 300 flache Samen frei.
Diese werden dann Mitte Oktober bis Ende November im Gewächshaus ausgesät. Im nächsten Frühjahr hat man dann Jungpflanzen mit einem schmalen Blatt und einer winzig kleinen Zwiebel. Im zweiten Frühjahr sind Zwiebel und Blatt etwas größer. Im dritten Jahr werden die Zwiebeln vom Gewächshaus ins Freiland umgesetzt. Die Pflanzen sammeln Energie und wachsen heran. Aber zur Blüte kommen die jungen Tulpen erst im fünften oder sechsten Lebensjahr. Erst dann kann der Züchter sehen, welches Ergebnis seine Kreuzung hervorgebracht hat.
Vermehrung durch den Handel
Ist die Blüte in Form und Farbe ansprechend und gut haltbar, kann die Kreuzung als neue Sorte auf den Markt kommen. Sie bekommt einen Namen, wird klassifiziert und registriert. Nun muss ein Mutterpflanzenbestand aufgebaut werden, von dem sich jährlich mehrere tausend Zwiebeln für den Verkauf ernten lassen. Dazu werden die Zwiebeln jedes Jahr geerntet, sortiert und neu aufgepflanzt. Nur die größten und kräftigsten Zwiebeln bleiben erhalten. Es werden alle Pflanzen aussortiert, die der gewünschten Qualität in Bezug auf Farbe, Form, Blütengröße, Stiellänge oder Haltbarkeit in der Vase nicht entsprechen. Nach etwa 15 bis 20 Jahren sorgfältiger Selektion können dann die ersten Blumenzwiebeln in den Verkauf gelangen.
Alte und neue Sorten
Am vertrautesten sind uns die Blüten der Triumph-Tulpen und der Darwin-Hybriden. Aber auch die Papageiblütigen Tulpen gibt es schon seit dem 17. Jahrhundert. Viele Sorten, die heute weit verbreitet sind, gibt es bereits seit mehreren Jahrzehnten.
Sorten, die älter sind als 50 Jahre, werden als historische Sorten betrachtet. Es sind aber auch einige wirklich alte Sorten aus den Anfängen der europäischen Tulpenzucht erhalten geblieben. Sie werden in den Sammlungen botanischer Gärten wie dem Hortus Bulborum erhalten.
Die älteste heute noch erhaltene Sorte ist die einfache frühe Tulpe 'Lac van Rijn' von 1620. Sie blüht burgunderrot mit einem breiten elfenbeinfarbenem Saum. 'Red Hue' ist eine Viridiflora-Tulpe aus dem 17. Jahrhundert. 'James Wild' ist eine Züchtung aus dem Jahr 1890. Diese Darwin-Hybride ist kastanienbraun mit bronzefarbenem Schimmer. Solche alte Sorten sind in der Regel nicht im Gartenhandel zu finden. Zwei Ausnahmen sind die gefüllte, späte Tulpe 'Peach Blossom' von 1890 und die rote Triumph-Tulpe 'Coleur Cardinal' von 1845.
In der folgenden Tabelle sind einige weit verbreitete Sorten und das Jahr ihrer Entstehung angegeben. Die Markteinführung der Sorten war immer einige Jahre später. Die Sorte 'Ice Cream' gibt es zum Beispiel seit 1999. Da die Zwiebeln aber erst vermehrt werden mussten, wird diese Tulpe erst seit etwa 2012 im Handel angeboten.
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