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Schattenrasen
In vielen Gärten gibt es Bereiche, in denen herkömmlicher Rasen nur schlecht wächst, zum Beispiel unter Bäumen, neben Hecken oder im Schatten von Gebäuden. Genau hier kommt spezieller Schattenrasen zum Einsatz.
Mit hochwertigen Schattenrasen Samen lässt sich auch bei wenig Licht eine dichte, sattgrüne und langlebige Rasenfläche schaffen. Moderne Mischungen sind dabei nicht nur schattentolerant, sondern auch besonders pflegeleicht und widerstandsfähig.
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Premium Schattenrasen trocken, 25 gKiepenkerl Profi-Line
Premium Schattenrasen für Trockenlagen, 2 kgWarum wächst normaler Rasen im Schatten nicht?
Rasen im Schatten wird lückenhaft, es bildet sich Moos und das Erscheinungsbild ist ungleichmäßig. Herkömmliche Rasensamen benötigen viel Licht, um sicher zu keimen und kräftig zu wachsen. Unter Bäumen, an Nordseiten von Gebäuden oder in engen Innenhöfen fehlt dieses Licht oft, sodass kahle Stellen, Moospolster und lückige Flächen entstehen. Spezieller Schattenrasen besteht aus schattentoleranten Gräsern, die auch bei wenig Sonne zuverlässig wachsen und eine geschlossene Grasnarbe bilden.
Vorteile von Schattenrasen
Schattenrasen Samen sind speziell für schwierige Lagen entwickelt worden. Selbst an schattigen Standorten, an denen normaler Rasen kaum eine Chance hat, bilden sie eine dichte, gleichmäßige Rasennarbe. Das Ergebnis ist ein sattgrüner Rasen, der selbst bei wenig Sonne wächst und Moos und Unkraut nach und nach verdrängt. Viele schattentolerante Rasenmischungen sind zudem trockenheitsverträglich, was sie ideal für Bereiche unter Bäumen macht, wo Wurzeln Wasser entziehen und der Boden oft schnell austrocknet. So lassen sich auch problematische Gartenbereiche dauerhaft begrünen.
Welcher Schattenrasen passt zum Garten?
Nicht jede Fläche im Schatten ist gleich und ee nach Standort gibt es unterschiedliche Anforderungen:
- Für dichten Schatten, etwa direkt unter Bäumen oder an hohen Mauern, empfehlen sich besonders schattentolerante Rasenmischungen mit Spezialgräsern wie Poa supina
- Für trockene Schattenlagen, beispielsweise unter großen Bäumen oder entlang von Hauswänden, eignen sich Mischungen mit trockenheitsresistenten Gräsern
- Für halbschattige Flächen, die zeitweise Sonne bekommen, sind universelle Schattenrasensamen eine gute Wahl, da sie eine ansprechende Optik mit ausreichender Belastbarkeit verbinden
Schattenrasen - Die Mischung ist entscheidend
Schattige Lagen stellen besonders hohe Ansprüche an die Rasensamen. Sie müssen mit wenig Licht keimen und wachsen und sollen trotzdem dieselbe saftig-grüne Farbe erhalten, wie der Rasen in sonnigen Lagen. Daher bestehen Schattenrasenmischungen aus Gräsern, die eine hohe Schattentoleranz besitzen. Dieses sind im Allgemeinen folgende:
- Lägerrispe (Poa supina)
- Hainrispe (Poa nemoralis)
- Trügerischer Rotschwingel (Festuca rubra)
- Deutsches Weidelgras (Lollium perenne)
- Rotes Straußgras (Agrostis capillaris)
- Gewöhnliches Rispengras (Poa trivialis)
Schattenrasen anlegen
Beginnen Sie mit der Bodenvorbereitung, sobald die Temperaturen dauerhaft bei etwa 8–10 Grad liegen. Besonders günstig ist das Frühjahr, wenn die Bäume noch wenig Laub tragen, sodass auch schattige Bereiche mehr Licht erhalten und die Samen des Schattenrasens leichter keimen. Entfernen Sie Steine, Wurzeln und Unkraut. Graben Sie die Fläche um und arbeiten Sie reifen Kompost oder Hornspäne ein. Walzen Sie den Boden anschließend leicht an und lassen Sie ihn rund 14 Tage ruhen.
An einem milden, trockenen Tag lockern Sie die obere Bodenschicht erneut auf und säen den Schattenrasen mit einem Streuwagen oder einem Handstreuer in Längs- und Querrichtung aus. Harken Sie die Rasensamen nur leicht ein, da sie als Lichtkeimer keine dicke Erdschicht vertragen. Walzen Sie anschließend den Boden an und wässern Sie ihn vorsichtig – dann kann der schattentolerante Rasen sicher keimen.
Die Pflege unterscheidet sich von der normalen Rasenfläche
Die Pflege von Schattenrasen unterscheidet sich in einigen Punkten von der Pflege normalen Rasens. Während der Keimzeit sollte die Fläche nicht betreten werden, damit die jungen Gräser gut anwachsen können. Eine gleichmäßige Wasserversorgung ist wichtig, vor allem unter Bäumen, da die Wurzeln dort viel Wasser entziehen.
Ist der Rasen eingewachsen, beginnt die laufende Pflege. Da Rasen im Schatten oft langsamer austrocknet, wird nur nach Bedarf gewässert. Die erste Mahd erfolgt ab einer Wuchshöhe von etwa 10 Zentimetern, die ideale Schnitthöhe beträgt dann 5–6 Zentimeter. So bleibt genügend Blattfläche für die Lichtaufnahme erhalten. Eine regelmäßige Düngung gleicht die Konkurrenz durch Bäume und Sträucher aus.
Damit der Schattenrasen dauerhaft dicht bleibt, sollten Sie Laub regelmäßig entfernen, um den Gräsern Licht zu geben. In schattigen Lagen neigt der Boden eher zur Moosbildung. Deshalb kann ab Mai vertikutiert oder mit einem Rasenlüfter gearbeitet werden. Entstehende Lücken können Sie einfach mit passenden Schattenrasen-Samen durch Nachsaat schließen – so bleibt die Fläche dauerhaft grün und gepflegt.