Wildackersaaten
Hier finden Sie geprüfte Wildackersamen und bewährte Mischungen in einer übersichtlichen Unterteilung in Wildackereinzelsaaten und Wildacker-Mischungen.
Wildackersamen bilden die Grundlage für einen artenreichen, ertragreichen und nachhaltigen Wildacker. Ob zur Äsungsverbesserung, als Deckung oder zur gezielten Wildlenkung – mit hochwertigem Wildackersaatgut schaffen Sie optimale Bedingungen.
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Süßlupine Probor, blauBei der Süßlupine 'Probor' handelt es sich um eine blaue Süßlupine, die bitterstoffarm ist und deren zur Reife gekommene Samen einen hohen Eiweißgehalt aufweisen. Aus diesem Grund ist sie bestens als Futterpflanze auf dem Wildacker geeignet, zumal sie vom Wild komplett beäst wird. Darüber hinaus schafft 'Probor' mit einer Wuchshöhe von bis zu 120 cm ausreichend Deckung für bodenbewohnendes Wild.Von April bis August ist die Aussaat der Lupinensamen möglich. Je 1.000 m² Anbaufläche sind bei einer Reinsaat 20 kg Saatgut erforderlich. Im Vergleich zur gelben Lupinen ist 'Probor' als blaue Lupine weniger kalkempfindlich. Es ist dennoch empfehlenswert, das Saatgut nur auf leichten und mittleren Böden auszubringen, die einen pH-Wert zwischen 5,0 und 6,8 aufweisen. 'Probor' kann neben dem Einsatz als Wildfutterpflanze übrigens auch für Bodenkuren verwendet werden. Die Pflanzen binden im Boden den Luftstickstoff über Knöllchenbakterien und machen diesen für Nachfolgepflanzen verfügbar.
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Phacelia StalaDiese Phacelia ist eine schnell wachsende Sorte, die zum einen als Gründüngungspflanze eingesetzt wird und zum anderen als ausgezeichneter Nützlingsmagnet bekannt ist. Wenn die einjährigen Pflanzen ihre blauen, besonders nektarhaltigen Blüten entfalten, werden sie von Bienen, Hummeln & Co. in großer Zahl angeflogen. Das wiederum weiß das Federwild zu schätzen, weshalb die Phacelia auch für dieses indirekt eine hervorragende Nahrungsquelle darstellt. Für die Gründüngung ist Phacelia insofern interessant, als sie ein komplexes Wurzelsystem bildet und darüber viele Bodennährstoffe aufnimmt. Sterben die Pflanzen später ab und werden in den Boden eingearbeitet, werden die gebundenen Nährstoffe wieder freigesetzt und kommen der Nachfolgefrucht zugute. An sonnigen Standorten kann die Phacelia auf allen Böden von April bis September ausgebracht werden. Erforderlich sind bei einer Reinsaat 2 kg Saatgut für je 1.000 m²
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Senf AlbatrosBei diesem Gelbsenf handelt es sich um eine schnell wachsende Sorte, die Unkraut gut unterdrückt. Die Pflanzen bilden ein weitreichendes Wurzelnetzwerk, welches den Boden lockert und für nachfolgende Pflanzenarten besser erschließbar macht. Nach dem Abfrieren kann der Gelbsenf zudem in den Boden eingearbeitet werden, um diesen mit Nährstoffen anzureichern.Abgesehen von der Eignung als Gründüngungspflanze ist der Gelbsenf aufgrund seiner ölreichen Samen aber auch eine hervorragende Futterpflanze für bodenbewohnendes Federwild. Zudem wissen Rebhuhn und Fasan die gute Deckung der 120 cm hohen Pflanzen zu schätzen. An sonnigen bis halbschattigen Standorten mit humosen, kalkhaltigen Böden wächst Gelbsenf optimal. Er kann von Mai bis September ausgesät werden und erfordert bei einer Reinsaat eine Saatgutmenge von 2 kg je 1.000 m².
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Deutsches Weidelgras TempranoDas Deutsche Weidelgras (Lolium perenne) gilt als schnellwüchsiges Süssgras mit einer hohen Ausdauer sowie einer sehr guten Futterleistung. Wichtiger Mischungspartner in Grünlandmischungen.
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WaldstaudenroggenBei dem Waldstaudenroggen (Secale multicaule) handelt es sich um eine wertvolle Pionierpflanze mit langer Anbautradition. Fast 7.000 Jahre reicht seine Geschichte zurück, weshalb er auch als "Ur-Roggen" bezeichnet wird. Der große Vorteil des Waldstaudenroggens ist seine Anspruchslosigkeit an Standort und Boden. Diese hat zur Folge, dass er gänzlich ohne Bodenvorbereitung auf Rohböden als Ersteinsaat ausgesät werden kann. Sogar auf nährstoffarmen Sandböden gedeiht er problemlos. Holzeinschlagsflächen oder Rückeschneisen bieten sich beispielsweise für eine Aussaat an. Unter Aufbringung von 9 kg Saatgut je 1.000 m² kann der Waldstaudenroggen von Mai bis Oktober in die Erde gebracht werden.Die zweijährige, bis zu -25 °C frostharte Pflanze wächst schnell heran und erreicht eine Wuchshöhe von stattlichen 1 bis 2 m. Damit bietet sie vielen verschiedenen Wildarten eine ausgezeichnete Deckung. Im zweiten Anbaujahr wird Waldstaudenroggen weniger beäst. Kommt es aber zu Mangelzeiten, liefert er den Tieren auf dem Wildacker dennoch ein brauchbares Futter.
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Sonnenblume GTS FavoritMit ihren großen, bis zu 30 cm im Durchmesser messenden Blütenköpfen sorgt die Feldsonnenblume nicht nur für ein strahlend gelbes Blütenmeer. Vielmehr bietet sie auf dem Wildacker dem heimischem Federwild nach der Samenreife auch ein ausgezeichnetes Körnerfutter. Die Sonnenblume ist einjährig und wächst nach der Aussaat, welche von Mai bis August möglich ist, schnell heran. Voraussetzung dafür ist ein warmer, mittelschwerer und gut durchlüfteter Boden an einem sonnigen Standort. Zudem sollte eine ausreichende Wasserversorgung gegeben sein, da Sonnenblumen aufgrund ihrer Wüchsigkeit einen hohen Wasserbedarf haben. Hinsichtlich der Saatgutmenge müssen bei Reinsaat 3 kg je 1.000 m² eingeplant werden.Unter optimalen Bedingungen wächst Sie auf bis zu 2 m heran. Der Wuchs ist aufrecht und das Laub an den leicht behaarten Stielen herzförmig bis lanzettlich geformt. Zur Blüte kommen die Pflanzen in der Zeit von Ende Juni bis Oktober. Bei der Bestellung eines Wildackers wird 'Peredovick' insbesondere als Mischungspartner und Stützfrucht eingesetzt.
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Welsches Weidelgras Turtetra ZSTurtetra ZS ist ein leistungsfähiges Welsches Weidelgras Saatgut für intensive Grünland- und Futterbausysteme. Die Sorte zeichnet sich durch schnellen Auflauf, hohe Keimfähigkeit und zügige Bestandsentwicklung aus. Sie liefert bei mehrmaliger Nutzung hohe, blattreiche Erträge mit guter Futterqualität und überzeugt durch Widerstandsfähigkeit und stabile Bestände. Ideal geeignet für Zwischenfruchtanbau, Ackerfutter, Nachsaaten und die Sanierung von lückigen Beständen. Mit Turtetra ZS erweitern Sie Ihr Sortiment um ein zuverlässiges Qualitäts-Saatgut, das die Anforderungen professioneller landwirtschaftlicher Betriebe sicher erfüllt.
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Luzerne GiuliaDie mehrjährige Luzerne wird nicht ohne Grund als "Königin der Futterpflanzen" bezeichnet. Im Hinblick auf den äußerst hohen Futterwert und der hervorragenden Lockwirkung ist diese Bezeichnung mehr als verdient. Die Pflanzen sind reich an Proteinen, Vitaminen und Lysinen. Insbesondere für Schalenwild stellen sie einen schmackhaften Leckerbissen dar. Gerade bei mehrjährigem Anbau wird ein mit Luzerne bepflanzter Wildacker dadurch zu einem dauerhaften Anlaufpunkt für das Wild. Wenn die Pflanzen in Blüte stehen, stellen sie für Hummeln als hauptsächliche Bestäuber, aber auch für andere Nektar und Pollen suchende Insekten zudem eine wertvolle Nahrungsquelle. Dank der symbiotischen Beziehung mit Knöllchenbakterien, welche sich an den Wurzeln der Pflanzen sammeln, kann die Luzerne den Luftstickstoff im Boden fixieren und diesen so mit dem wertvollen Pflanzennährstoff anreichern. Für die Aussaat des Saatgutes kommen die Monate von Mai bis August infrage. Bei einer Reinsaat wird mit 2,5 kg Saatgut pro 1.000 m² geplant. An den Boden stellt die Luzerne sehr hohe Ansprüche, um optimal wachsen zu können. Staunässe und nur wenig Bodentemperatur verträgt sie nicht, dafür umso mehr warme, durchlässige und sauerstoffreiche Böden, welche sie gut durchwurzeln kann. Auch sollte der pH-Wert nahezu neutral sein.
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Schwarzhafer ZorroDer Schwarzhafer 'Zorro' unterscheidet sich im Vergleich zum klassischen Gelbhafer durch seine schwarzbraunen Körner nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich. Sie sind sehr zuckerhaltig und bei Schwarz- und Schalenwild überaus beliebt. Aus diesem Grund wird Schwarzhafer oft dort angebaut, wo landwirtschaftliche Anbauflächen vor Fraßschäden durch Wildtiere geschützt werden müssen. Da sich die Lockwirkung auf das Wild jedoch nur auf die Zeit der Körnerreife beschränkt, wird Schwarzhafer gerne mit Klee kombiniert.Diese alte Getreideart ist sehr genügsam und stellt an den Boden keinerlei nennenswerte Ansprüche. So wächst die Sorte beispielsweise auch auf sandigen Böden ohne Probleme. Nach der Aussaat, die in der Zeit von April bis Mai erfolgt und für welche ca. 16 kg je 1.000 m² aufgebracht werden müssen, erreicht die einjährige Pflanze eine Wuchshöhe von ca. 120 cm.
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Buchweizen echterDer einjährige Echte Buchweizen ist eine reine Sommeräsungspflanze mit hervorragenden Eigenschaften für den Einsatz auf dem Wildacker. Da der Alkaloidgehalt von Buchweizen sehr hoch ist, wird er meist im Gemisch ausgesät, idealerweise mit Kohl und Raps. Für die Aussaat kommen die Monate Mai, Juni und Juli infrage, wobei im Falle einer Reinsaat eine Saatgutmenge von 10 kg je 1.000 m² aufgewendet werden muss. Als Standort können auch karge und sandige Böden gewählt werden, da der Echte Buchweizen äußerst genügsam ist. Die bis zu 100 cm hohen Pflanzen entwickeln sich rasch und sind dank ihrer großen Grünmasse sowohl ein idealer Bodendecker als auch eine effektive Deckungspflanze, welche bodenbewohnenden Wildtieren Schutz bietet. Vor allem aber ist der Echte Buchweizen eine schmackhafte Äsungspflanze für viele Wildarten. So wird das Blattwerk von allen großen Schalenwildarten und Hasen sehr geschätzt, während die Körner für das Federwild einen reich gedeckten Tisch darstellen. Nicht zuletzt zieht der Echte Buchweizen zur Blütezeit aufgrund seiner nektarreichen Blüten eine Vielzahl von Insekten an und bietet auch diesen wertvolle Nahrung.
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Weißklee PericonDer Weißklee ist sehr ertragreich, mit hoher Narbendichte und guter Gesundheit. Dadurch, dass dieser Weißklee säurearm ist, wird dieser auch vom Wild angenommen. Mittlerer bis hoher Proteingehalt und gute Schmackhaftigkeit sind Grundlage für einen hohen Futterwert. Er gedeiht am besten auf schwerem, feuchtem Boden bei relativ hoher Luftfeuchtigkeit. Die Winterhärte ist ausreichend. Weißklee ist die einzige Futterleguminose, die intensiver Beweidung auf Dauer standhält. Durch die Symbiose mit Knöllchenbakterien ist Weißklee in der Lage, Stickstoff aus der Luft im Boden zu binden. Damit schafft er eine wertvolle Nährstoffvoraussetzung für Folgekulturen. Die Aussaat kann bereits im März erfolgen und ist bis in den September hinein möglich. Schwere, feuchte Böden und eine hohe Luftfeuchtigkeit bieten ideale Wachstumsbedingungen. Für eine Reinsaat sind 2 kg je 1.000 m² einzuplanen.
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Perserklee MaralBei dem einjährigen Perserklee handelt es sich um eine ertragreiche Wildackerpflanze, die vorwiegend zur Futterproduktion und Gründüngung angebaut wird. Wie alle Kleearten ist er reich an Eiweiß und wirkt auf Schalenwild und Feldhasen besonders attraktiv. Schon früh im Jahr bietet er ihnen eine schmackhafte Äsung und hält dank seiner hohen Wüchsigkeit auch Verbiss gut aus. Während der Blütezeit ziehen die wohlriechenden Blüten unzählige Insekten auf Nektarsuche an und liefern auch diesen ein wertvolles Nahrungsangebot. Gerade in unserer von Monokulturen geprägten Kulturlandschaft leistet der Perserklee somit einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz. Da er mittels Knöllchenbakterien den Boden mit Stickstoff anreichert, spielt er nicht zuletzt bei der Gründüngung eine wichtige Rolle.Perserklee ist auch als Wende-Klee bekannt und stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Hierzulande kommt er in natürlicher Form nur eingeschleppt vor. Aufgrund seiner Herkunft bevorzugt er warme Böden, die gut mit Wasser versorgt sind, ist sonst aber anspruchslos. Bei einer Reinsaat sind 2 kg Saatgut je 1.000 m² erforderlich. Das Zeitfenster für die Aussaat ist von April bis August geöffnet.
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Hegemeister Kiepenkerl Niederwild-BlühmischungDiese Mischung ist ein Wild-Eldorado und eine Schmetterlingswiese. Sie bietet hervorragende Äsung und Deckung. Mit hohen Honig- und Pollenerträgen ernährt sie viele Wildbienenarten und dutzende Falterarten. Sie ist eine Weiterentwicklung aus seit Jahrzehnten bewährten Komponenten mit konkurrenzstarken und ausdauernden Wildpflanzen. Die Erprobungsphase dieser Mischung dauerte von 2014 bis 2020 und umfasste mehrere Reviere und viele Hektar landwirtschaftliche Versuchsflächen. Die Mischung enthält 45 Kultur- und Wildarten. Eine bezahlbare, artenreiche Mischung mit einem hohen Wildpflanzenanteil. 7-14 Tage nach der Aussaat erscheinen die ersten Keimlinge, die bei guten Wetterverhältnissen schnell unerwünschte Wildkräuter unterdrücken. Nach etwa 4 Wochen (Pflanzen ca. handflächenhoch), kann man einen Stickstoff-Einzeldünger geben (50 kg N Reinnährstoff). Etwa 6 Wochen nach Aussaat besteht eine erste sichere Brut- und Setzdeckung. Senf, Ölrettich und Phacelia dominieren zu dieser Zeit als Deckfrucht und sind ein Insektenmagnet. Im Laufe des Sommers entwickeln sich Buchweizen, Sonnenblumen, Kreuzblütler und Leguminosen zur gehaltvollen Herbst- und Winteräsung. Niederwilddeckung und Nahrung für Insekten ist ausreichend vorhanden. Diese Mischung hat ein ausgewogenes Blüh-, Blatt und Körner-Verhältnis. So ist gewährleistet, dass über den gesamten Anbauzeitraum alles in ausreichender Menge zur Verfügung steht. Bis zum Frühjahr des zweiten Jahres haben sich die mehrjährigen Wildkräuter und Süßgräser voll entwickelt. Im 2. Anbaujahr bietet der Waldstaudenroggen, zusammen mit den anderen Süßgräsern und den verbliebenen Pflanzen aus dem ersten Anbaujahr, eine hervorragende Brut- und Setzdeckung. In den trockenen Stängeln haben bereits die ersten Insekten überwintert. Im Sommer erreicht die Blühmischung eine Höhe von etwa 1,75 m. Zwei- und mehrjährigen Pflanzen sind in voller Blüte und ein Insektenparadies. Zum Herbst und Winter bleiben die hohen Stängel der Karde und die Blütenstängel der Süßgräser als Deckung und Körneräsung stehen. Blatt- und Körneräsung für das Niederwild sind weiter vorhanden. Im dritten bis fünften Jahr dominieren die mehrjährigen Pflanzenarten und Stauden. Ein- und zweijährige Arten treten teils weiter auf, da sich einige Pflanzen gut über Samen weitervermehren. Die Mischung bekommt einen artenreichen Blühwiesen-Charakter. Inzwischen haben sich auch nicht flugfähige Insektenarten, Kleinsäuger und eventuell sogar Reptilien angesiedelt. Pflege: Keine besondere Pflege bei sach- und fachgerechter Anlage notwendig. Nährstoffversorgung: Der pH-Wert sollte je nach Bodenart im optimalen Bereich sein. N 50 kg/ha P/K/MgO = Versorgungsstufe C Zusammensetzung: Buchweizen, Sonnenblumen, Waldstaudenroggen, Winterfutterraps, Futterkohl Furchenkohl, Winterrübsen, Herbstrübe, Rohrglanzgras, Knaulgras, Glatthafer, Wiesen-Lieschgas, Gelbsenf, Ölrettich, Phacelia, Rotklee, Weißklee, Hornschotenklee, Luzerne, Spitzwegerich, Gemeiner Fenchel, Wiesen-Kerbel, Brauner Dost, Gemeiner Pastinak, Borretsch, Korn-Flockenblume, Skabiosen Flockenblume, Wiesen-Flockenblume, Gemeine Wegwarte, Wiesen-Pippau, Wilde Möhre, Roter Fingerhut, Wilde Karde, Gewöhnlicher Natternkopf, Echtes Johanniskraut, Wiesen-Bocksbart, Wiesen-Witwenblume, Wiesen Sauerampfer, Gewöhnliches Seifenkraut, Weiße Lichtnelke, Rainfarn, Gemeiner Löwenzahn, Große Brennnessel, Echter Baldrian, Großblütige Königskerze, Schwarze Königskerze (Die Firma Bruno Nebelung GmbH behält sich vor, die Mischungen je nach Verfügbarkeit der Arten und Sorten innerhalb des angegebenen Qualtiätsniveaus anzupassen.)
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Glatthafer AroneGlatthafer ist eine Komponente für extensive Bewirtschaftung und zusammen mit Knaulgras ein wertvoller Partner in Kleegrasgemischen für trockene Standorte.
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Rotklee Lucrum, diploidBei dem Rotklee 'Lucrum' handelt es sich um eine diploide Sorte, die als Futterpflanze auf dem Wildacker sehr geschätzt wird. Die Anbautradition des auch als Wiesenklee bekannten Rotklees reicht in Deutschland bis ins 11. Jahrhundert zurück. Er ist ein wichtiger Bestandteil von mehrjährigen Gemengen und kann von März bis September über einen langen Zeitraum ausgesät werden. Bei Reinsaat sind 2 kg Saatgut je 1.000 m² aufzubringen. Frische und nährstoffreiche Böden sind als Standort ideal. Da Rotklee nicht nur widerstandsfähig gegenüber Krankheiten ist, sondern auch Kälte und Frost gut verträgt, kann er auch in alpinen Lagen bis über 2.000 m angebaut werden.Als eiweißreiche Äsungspflanze wirkt 'Lucrum' auf Hasen sowie Rot-, Dam-, Reh- und Sikawild besonders anziehend. Daneben gilt er aufgrund seiner nektarreichen roten Blüten als ausgezeichnete Bienentrachtpflanze. Zur Bodenverbesserung leistet Rotklee ebenfalls einen wichtigen Beitrag. Die 40 cm hohen Pflanzen wurzeln bis zu 2 m tief und binden mittels Knöllchenbakterien an den langen Wurzeln den Stickstoff aus der Luft im Boden, der dann anderen Pflanzen gleichermaßen zur Verfügung steht.
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Lein LirinaVorwiegend zur Ölgewinnung für die Nahrungsmittel- und Chemieindustrie wird Lein in der Landwirtschaft kultiviert. Die Sorte 'Lirina' gehört dabei zu den ertragreichsten überhaupt und ist ein herausragender Lieferant wertvoller Öle. Auch das verbleibende Ölschrot findet noch Verwendung und wird als diätisches Futtermittel eingesetzt. 'Lirina' ist einjährig und stellt an Standort und Boden keine großen Ansprüche. Die Sorte wächst in trockenen und warmen Lagen gleichermaßen gut wie in kühlen und feuchten. Lößböden, lehmige Sandböden oder sandige Lehmböden sind optimal, Tonböden mit Neigung zu Staunässe eher weniger geeignet. Von April bis August kann das Saatgut ausgebracht werden. Hierfür sind bei Reinsaat 15 kg pro 1.000 m² einzukalkulieren.Für den Wildacker ist Lein ebenfalls ein großer Gewinn. Die Körner sind vitamin-, fett- und glykosereich und stellen nicht nur für Federwild einen begehrten Leckerbissen dar, sondern auch für Schalenwild. Die bis zu 80 cm hohen Pflanzen sorgen darüber hinaus für eine gute Deckung für Niederwild und kleine Schalenwildarten. Die Körner stehen dem Wild als Nahrungsquelle lange zur Verfügung, da die Pflanzenstängel sehr standfest sind.
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Winterraps AkelaDieser Winterraps stellt eine ideale Sorte für den Wildacker dar. Er zeichnet sich durch eine rasche Entwicklung sowie einen hohen Blattanteil aus. Auf dem Wildacker lässt er auf diese Weise schnell jede Menge Grünfutter entstehen. Die einjährigen Pflanzen werden rund 140 cm groß und sind winterhart. Von April bis August kann das Saatgut ausgebracht werden, idealerweise auf tiefgründigen Lehmböden in milder Lage. Ein sandiger Boden mit guter Nährstoffversorgung oder schwerere Böden sind für einen erfolgreichen Anbau ebenfalls geeignet. Für eine Reinsaat sind 1,5 kg Saatgut nötig, um eine Fläche von 1.000 m² zu begrünen.Neben der hervorragenden Eignung als Grünfutter auf dem Wildacker hat der Winterraps auch bodenverbessernde Eigenschaften. Die Pflanzen durchwurzeln intensiv den Boden sorgen für eine langanhaltende Bodenbedeckung, was in Summe eine verbesserte Bodenstruktur ergibt. Daraus resultiert denn auch der hohe Vorfruchtwert des Winterrapses.
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Rübsen MalwiraDer zweijährige Rübsen auch Winterrübsen, dient vorrangig zur Gründüngung. Hier kann sie den Vorteil, den im Boden vorhandenen Stickstoff vor Auswaschungen zu schützen, voll und ganz ausspielen. Weniger gefragt ist der Rübsen hingegen als Futterpflanze, da sie vom Wild nur in Zeiten eines mangelnden Nahrungsangebots beäst wird. Insgesamt erreichen die Pflanzen eine Wuchshöhe von 30 bis 40 cm. Sie sind sehr genügsam und stellen kaum Ansprüche an Standort und Boden. Im Vergleich zu Raps können Winterrübsen deutlich später ausgesät werden. So erstreckt sich das Zeitfenster für die Aussaat von April bis Oktober. Für eine Fläche von 1.000 m² müssen bei einer Reinsaat 1 kg Saatgut aufgewendet werden. Im Herbst treiben die Pflanzen erneut aus, falls die Aussaat früh im Jahr erfolgt ist.
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Knaulgras LidactaDas Knaulgras findet seine Verwendung als Grünfutter oder Heu. Es ist vergleichsweise zu anderen Arten früh in der Entwicklung, massenwüchsig, winterhart und ausgesprochen unempfindlich gegen Trockenheit. Abgesehen von zu feuchten Standorten ist es sehr anpassungsfähig.
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Hornschotenklee San Gran GrabieleDer Hornschotenklee ist eine in vielerlei Hinsicht nützliche Pflanze für den Wildacker. Er gehört zu den Hülsenfrüchtlern und stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Daher gedeiht er auch mit Vorliebe an warmen, trockenen Standorten mit kalkhaltigem Boden. Der Hornschotenklee ist mehrjährig und erreicht eine Wuchshöhe von ca. 30 bis 40 cm. Für die Aussaat kommen die Monate März bis September infrage, wobei eine Saatgutmenge von 1,5 kg pro 1.000 m² bei Reinsaat aufzubringen ist. Auf dem Wildacker stellt er besonders für Schalenwild und Hasenartige eine schmackhafte Äsung mit hohem Eiweißgehalt und guter Lockwirkung dar. So lässt in seiner Nähe das Wild von den jungen Trieben und Knospen der Forstpflanzen ab, wodurch Fraßschäden deutlich reduziert werden können.Doch nicht nur als Äsungspflanze wird der Hornschotenklee geschätzt, sondern auch als Bienentrachtpflanze. Die gelben Blüten sind mit sehr zuckerhaltigem Nektar und Pollen gefüllt, der viele Insekten anzieht. Zudem freut sich das Federwild über die Raupen und Larven, welche sich häufig auf dem Hornschotenklee sammeln. Da er leicht giftig, aber für Säugetiere ungefährlich ist, fallen ihm vor allem Schnecken zum Opfer. Diese Eigenschaft ermöglicht den Einsatz gegen Schneckenfraß, vor welchem zum Beispiel Kohlarten geschützt werden müssen. Wie andere Kleearten auch bindet Hornschotenklee den in der Luft verfügbaren Stickstoff im Boden und sorgt so nicht zuletzt für eine natürliche Bodendüngung.
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Kulturmalve SylvaDie Kulturmalve 'Sylva' ist eine mineralstoffreiche Wildackerpflanze, die aufgrund ihrer tiefreichenden Wurzeln nicht nur sehr trockenresistent ist, sondern auch für eine exzellente Bodenbedeckung sorgt. Sogar auf mageren Sandböden wachsen die Pflanzen rasch heran und halten beinahe jedes Unkraut effektiv zurück. Die anspruchslose Pflanze bevorzugt keine bestimmten Böden, sollte aber nicht Staunässe ausgesetzt sein. Da ihr Samen sehr hartschalig ist, kann es nach dem Anbau in den folgenden Jahren immer wieder zu Durchwüchsen kommen.Für die Aussaat steht von März bis August ein langes Zeitfenster offen. Im Falle einer Reinsaat sind 10 kg je 1.000 m² einzukalkulieren. Für Wildäcker eignet sich 'Sylva' aus zwei Gründen besonders gut: Zum einen stellen die Pflanzen für Schalenwild eine schmackhafte Äsung dar. Zum anderen blühen die mehrjährigen, bis zu 200 cm hohen Pflanzen bis in den Spätherbst hinein und bieten vielen Insekten auf Nahrungssuche damit lange einen reich gedeckten Tisch.
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Gelbklee EkolaBei dem Gelbklee handelt es sich um eine ein- oder zweijährige Pflanze, die grün überwintert. Gelbklee ist in Europa und Asien heimisch und als Hopfenklee, Hopfen-Luzerne oder Zetterklee ebenfalls bekannt. Mit Vorliebe gedeiht der Gelbklee auf sommerwarmen, kalkhaltigen Löß- und Lehmböden, die eine gute Nährstoffversorgung bieten. Auf Nässe reagiert er empfindlich. In der Zeit von April bis August ist die Aussaat der Gelbkleesamen möglich, wobei eine Menge von 2 kg je 1.000 m² bei Reinsaat aufzubringen ist.Im Vergleich zu Rotklee ist Gelbklee bitterer im Geschmack. Das hat zur Folge, dass er trotz eines hohen Eiweißgehaltes vom Wild weniger gut angenommen wird. Seine Stärken spielt Gelbklee aber umso mehr im Hinblick auf die Bodenverbesserung aus. Da er im zweiten Jahr zügig austreibt, unterdrückt er unerwünschte Beikräuter zuverlässig. Die viele Biomasse, welche der Gelbklee bildet, eignet sich zudem als Gründüngung hervorragend. Nicht zuletzt sind die Pflanzen zur Blütezeit eine wertvolle Nektaroase für Insekten und schützen so die Artenvielfalt auf dem Wildacker.
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Inkarnatklee Heusers OstsaatBei dem Inkarnatklee handelt es sich um eine aus dem Mittelmeerraum stammende Pflanze, die auch als Blutklee bekannt und auf dem Wildacker zum Zwecke der Äsung und Bodenverbesserung eingesetzt wird. Vor allem das Dam-, Rot-, Muffel- und Sikawild weiß die proteinreiche Futterpflanze sehr zu schätzen, zumal der schmackhafte Inkarnatklee dank seines schnellen Wachstums schon früh im Jahr beäst werden kann. Hinzu kommt, dass die Pflanzen mit an den Wurzeln befindlichen Knöllchenbakterien in den Lage sind, den Stickstoff aus der Luft aufzunehmen und über die Wurzeln an den Boden wieder abzugeben. Die Pflanzen, welche auf den Inkarnatklee folgen, sind dadurch dann bestens mit dem wichtigen Nährstoff versorgt. Der genügsame Inkarnatklee wächst auf lehmigen Sandböden oder Lehmböden am ertragreichsten. Ausreichend Kalk sollte im Boden vorhanden sein. Die Aussaat ist von April bis August unter Aufbringung von 3 kg je 1.000 m² bei Reinsaat möglich. Die lilafarbenen Blüten des einjährigen, ca. 50 cm hohen Inkarnatklees lassen ihn während der Blütezeit zu einer wertvollen Bienentrachtpflanze werden.
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Ackerbohne TiffanyDie Ackerbohne wird nicht ohne Grund auch als "Saubohne" bezeichnet, denn insbesondere für Wildschweine stellt sie - fernab von Hafer, Mais und Weizen - eine überaus geschätzte Futterpflanze dar. Die Sorte 'Tiffany' bildet hierbei keine Ausnahme. Sie kann ab Februar ausgesät werden, um dem Schwarzwild schon in den Sommermonaten eine schmackhafte und eiweißreiche Körneräsung zu bieten. Darüber hinaus lassen die 1 bis 2 m hohen Pflanzen aufgrund ihrer langen Blütezeit eine üppige Nektar- und Pollenoase für Bienen, Hummeln & Co. entstehen.An die Wasserversorgung stellt die Ackerbohne über die gesamte Kulturdauer hinweg hohe Ansprüche. Standorte, die im Frühjahr noch niederschlagsreich, im Sommer aber eher trocken sind, kommen daher für einen erfolgreichen Anbau nicht infrage. Bewährt haben sich mittlere und schwere Böden, da diese das Wasser gut speichern können. Die Aussaat kann bis in den August hinein erfolgen, wobei eine Saatgutmenge von 20 kg je 1.000 m² für eine Reinsaat einzuplanen ist. Nach der Aussaat entwickeln die Pflanzen schnell ein ausgedehntes Wurzelsystem mit dicken Pfahlwurzeln. Über diese können in hohem Maße Stickstoff im Boden gebunden und auch Phosphatvorräte erschlossen werden.
Wildacker professionell anlegen – mit dem passenden Saatgut zum Erfolg
Beim Anlegen eines Wildackers spielen Standort, Bodenbeschaffenheit und Wildart eine zentrale Rolle. Dank der klaren Aufteilung in Einzelsaaten und Mischungen finden Sie schnell das passende Wildackersaatgut für Ihre Anforderungen – ob zur gezielten Ergänzung bestehender Flächen oder für die einfache Komplettlösung.
Hochwertige Wildackersamen überzeugen durch hohe Keimfähigkeit, sorgfältige Verarbeitung und optimale Artenzusammensetzung. Minderwertiges Saatgut kann hingegen zu lückigem Aufwuchs und geringer Akzeptanz durch das Wild führen. Setzen Sie daher auf geprüfte Qualität und langjährige Erfahrung – für nachhaltige Äsungsflächen und eine langfristige Aufwertung Ihres Reviers.