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Nachsaatrasen
Kahle Stellen, lückiger Wuchs oder ein strapazierter Rasen nach Sommer, Winter oder intensiver Nutzung: Viele Rasenflächen verlieren im Laufe der Zeit an Dichte. Genau hier kommt Nachsaatrasen zum Einsatz.
Mit hochwertigen Nachsaat-Rasensamen lassen sich beschädigte Stellen gezielt ausbessern. Die speziellen Mischungen sorgen für eine schnelle Keimung, eine optimale Verbindung mit dem bestehenden Rasen und eine gleichmäßig dichte Grasnarbe.
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Kiepenkerl Rasen Nachsaat-Booster, 1,8 kgWann ist Nachsaatrasen die richtige Wahl?
Nachsaatrasen ist ideal, wenn Ihre bestehende Rasenfläche noch weitgehend vorhanden ist, aber sichtbar an Qualität verloren hat. Typische Anzeichen sind kahle oder sehr dünne Stellen, Lücken nach Trockenheit oder Hitze, Schäden durch starke Nutzung – etwa durch Kinder oder Hunde – sowie Moos, Unkraut und ein ungleichmäßiges Wachstum. Statt den Rasen komplett neu anzulegen, bessern Sie mit einer gezielten Nachsaat effizient nach.
Vorteile von Nachsaatrasen
Spezielle Nachsaatrasen Mischungen sind so konzipiert, dass sie sich schnell in die vorhandene Grasnarbe eingliedern. Sie keimen zügig, schließen Lücken dauerhaft und sorgen für ein gleichmäßiges Gesamtbild. Durch den dichteren Wuchs wird die Fläche belastbarer und Moos sowie Unkraut haben weniger Chancen. So wird aus einem geschwächten Rasen wieder eine gesunde, belastbare und optisch ansprechende Grünfläche.
Nachsaatrasen anlegen
Die beste Zeit für die Aussaat von Nachsaatrasen ist das Frühjahr und der Herbst. Dann sind die Bodentemperaturen optimal, der Unkrautdruck gering und der Boden ausreichend feucht. Vor der Nachsaat sollte der Boden durchlässig sein, keine Staunässe aufweisen und möglichst eben sein. Mähen Sie den bestehenden Rasen so kurz wie möglich und entfernen Sie das Schnittgut. Anschließend wird vertikutiert. Um Moos und Filz zu entfernen, wird am besten längs und quer vertikutiert. Sammeln Sie anschließend das Vertikutiergut ein.
Verteilen Sie die Nachsaat mit einem Streuwagen oder einem Handstreuer gleichmäßig in Längs- und Querrichtung auf der entsprechenden Fläche. Bei Bedarf folgt ein Startdünger. Die Samen werden leicht eingearbeitet oder dünn mit Torf bedeckt, damit sie geschützt sind und dennoch Licht erhalten. Alternativ können die Samen des Nachsaatrasens auch mit einer Walze in die oberste Erdschicht eingearbeitet werden.
Pflege von Nachsaatrasen
Wässern Sie den Rasen nach der Aussaat gründlich und halten Sie ihn in den folgenden Wochen gleichmäßig feucht. Unter guten Bedingungen ist die nachgesäte Fläche nach etwa acht Wochen wieder belastbar. Bei vollkommen kahlen Stellen sollten Sie warten, bis die Junggräser ausreichend hoch und stabil sind, bevor Sie die Fläche zum ersten Mal betreten.
Welcher Nachsaatrasen passt zum Bedarf?
Je nach Zustand Ihres Rasens gibt es unterschiedliche Lösungen.
- Für kleine kahle Stellen: eignen sich klassische Nachsaat Mischungen ideal für punktuelle Reparaturen
- Für stark beanspruchte Flächen: strapazierfähige Regenerationsrasen sind ideal für Spiel- und Nutzrasen
- Für schnelle Ergebnisse: Premium Nachsaat (z. B. mit schnell keimenden Sorten) für eine besonders zügige Begrünung
- Für einfache Anwendung: Innovative Nachsaat Produkte (z. B. Saatgut mit Ummantelung) bieten bessere Keimbedingungen und eine gleichmäßigere Verteilung