Jedes Jahr wieder zählt der Spargel zu den beliebtesten Saisongemüsen. Damit die Gerichte auch besonders lecker schmecken, kommt es vor allem auf eine gute Qualität des Spargels an. Um ein gutes Gedeihen der Spargelstangen gewährleisten zu können, müssen Krankheiten und Schädlinge schnell erkannt werden. .
In unserer folgenden Auflistung finden Sie Beschreibungen der wichtigsten Kulturprobleme.
(Foto: Serhii – stock.adobe.com)
Schädlinge/Insekten bei Spargel
Im Überblick:
Beschreibung: Die Spargelfliege zählt zu den typischen Schädlingen des Spargels. Erkennbar ist ein Befall an welkenden Spargelstangen, welche sich oftmals auch zur Seite neigen. Die Fliegen sind bis August unterwegs und legen ihre Eier unter die Schuppen der noch nicht verholzten Spargelspitzen. Nach dem Schlüpfen fressen die Larven der Spargelfliege sich durch die Spargelstangen und hinterlassen in ihnen mit Kot gefüllte Fraßgänge. Betroffen sind in der Regel Grünspargel und die noch nicht stechreifen Spargelpflanzen. Die Larven verpuppen sich und überdauern im Boden oder in Pflanzenteile und erscheinen im nächsten Jahr ab April aus dem Boden.
Prävention: Sie können über den Einsatz von Kulturschutznetzen die Spargelfliege von Ihrem Gemüse fernhalten.
Bekämpfung: Befallene Pflanzenteile sollten stark zurückgeschnitten und entsorgt werden.
Beschreibung: Sowohl der ausgewachsene Spargelkäfer als auch seine Larven können den Spargel befallen. Der Käfer selbst frisst sich durch das Kraut der Spargelpflanze, während die Larven vor allem die Samen befallen. Im Jahr können bis zu zwei Generationen des Spargelkäfers auftreten, weswegen auch ein Befall im Spätsommer möglich ist.
Prävention: Sie können über den Einsatz von Kulturschutznetzen den Spargelkäfer von Ihrem Gemüse fernhalten.
Bekämpfung: Sie können die Spargelkäfer sowie die Larven mit der Hand absammeln. Alternativ werden im Fachhandel passende Pflanzenschutzmittel angeboten.
Beschreibung: Das Spargelhänchen ist blau-schwarz gefärbt und weist einen rotbraunen Halsschild auf. Die Flügeldeckel besitzen jeweils drei weiß-gelbliche Flecken und einen rotbraunen Rand. Das größte Problem stellen vor allem die Larven des Spargelhähnchens dar, welche alle grünen Teile der Pflanze fressen und diese somit deutlich beeinträchtigen. Wie der Spargelkäfer kann auch das Spargelhähnchen im Jahr bis zu zwei Generationen hervorbringen, womit Schäden bis in den September hinein entstehen können. Häufig ist ein gleichzeitiger Befall vom Spargelkäfer der Fall. In der Regel sind vor allem Grünspargel und Junganlagen betroffen.
Prävention: Sie können über den Einsatz von Kulturschutznetzen die Spargelhähnchen von Ihrem Gemüse fernhalten.
Bekämpfung: Sie können die Spargelhähnchen sowie die Larven mit der Hand absammeln. Alternativ werden im Fachhandel passende Pflanzenschutzmittel angeboten.
Beschreibung: Ein Schaden der Spargelminierfliege erfolgt in der Regel unter der Erdoberfläche. Dort fressen sich die Larven der Fliege sich durch die Spargelstangen und hinterlassen dabei Fraßgänge. Die Schäden des Befalls sind im Gegensatz zu einem Befall der Spargelfliege jedoch nicht so drastisch und erlauben es der Pflanze immer noch Wasser und Nährstoffe zu transportieren. Dennoch ist die Pflanze geschwächt und bringt vor allem im darauffolgenden Jahr erheblich weniger Ertrag. Des Weiteren gibt es auch Arten, deren Larven eher die Blätter oder Wurzel schädigen. Die Spargelminierfliege bringt im Jahr bis zu zwei Generationen hervor, weswegen auch über einen längeren Zeitraum hinweg Schäden neu auftreten können. Betroffen sind in der Regel Grünspargel und die noch nicht stechreifen Spargelpflanzen.
Prävention: Vorbeugend hilft es, das Spargelkraut am Ende des Jahres einzuarbeiten, um den Befall zu reduzieren, da die Larven in tieferen Erdschichten verenden und nicht mehr an die Erdoberfläche kommen. Ansonsten haben Sie die Möglichkeit, ein Kulturschutznetz gegen den Befall durch die Spargelminierfliege einzusetzen.
Bekämpfung: Einem Befall der Spargelminierfliege kann mithilfe von Insektiziden vorgebeugt werden. Dabei sollten diese noch vor der Eiablage der Fliege eingesetzt werden, da die Maden in der Spargelpflanze gut geschützt sind und die Insektizide somit nicht effektiv wirken können.
Beschreibung: Der ursprünglich aus Asien stammende Japankäfer richtet schwere Schäden an Kultur- und Wildpflanzen an. Der Japankäfer ist 8 bis 12 mm lang. Die Oberseite der Flügel erscheint metallisch kupferfarben, während Kopf und Körper gold-grün schimmern. Gut ist der Japankäfer an den weißen Haarbüscheln zu erkennen, von denen dieser je fünf kleine auf beiden Seiten des Hinterleibs und zwei größere am Körperende trägt. Der Japankäfer gehört zur Familie der Blatthornkäfer (Scarabaeidae) und ähnelt in Aussehen und Biologie dem Juni- oder Gartenlaubkäfer. Daher besteht eine Verwechslungsgefahr. Im Gegensatz zum Japankäfer besitzt dieser aber nicht die typischen weißen Haarbüschel.
Die Engerlinge leben im Boden feuchter Wiesen und ernähren sich vorwiegend von Gras- und Kräuterwurzeln. Dies kann einen deutlichen Schaden an Grasflächen oder Kräutern bedeuten. Nachdem sich die Larven verpuppt haben, schlüpfen zwischen Mai und Juni die adulten Japankäfer. Die Hauptflugzeit der Japankäfer liegt zwischen Mitte Mai und Mitte August. Erwachsene Käfer fressen die Blätter der Pflanze an – teilweise bis auf die Zweige, sodass Blattskelette (Skelettierfraß) entstehen können. Befallene Blätter färben sich braun und können abfallen. Wenn eine Pflanze Blüten und/oder Früchte vorweist, sind diese ebenfalls nicht vor zusätzlichen Fraßspuren des Käfers geschützt. Interessanterweise ist zu beobachten, dass sie scheinbar einzelne Pflanzen gänzlich kahlfressen, während benachbarte Pflanzen kaum Schädigungen aufweisen.
Prävention: Es sollte eine mechanische Bodenbearbeitung im frühen Herbst erfolgen. Dies vermindert die Überlebenschance von bodennah fressenden Larven. Im Rahmen dieser Bearbeitung sollten diese Larven erfasst werden. Vermeiden Sie eine Bewässerung von Grasflächen zur Hauptflugzeit, da sich so die Attraktivität für eine Eiablage der Weibchen vermindert. Weiterhin kann eine höhere Rasenschnitthöhe Ausbreitung und Vermehrung des Japankäfers entgegenwirken. Sie können Wirtspflanzen und den umliegenden Boden visuell überwachen. Wenn Sie einen Befall feststellen, sollte dieser unbedingt dem zuständigen Pflanzenschutzdienst gemeldet werden (siehe Abschnitt „Bekämpfung“).
Bekämpfung: Verschiedene Nützlinge wie u.a. Vögel, Maulwürfe, Spitzmäuse, Rollwespen und Laufkäfer fressen die Larven im Boden. Gegen die Larven können außerdem Bakterien (Paenibacillus popilliae), parasitische Nematoden (u.a. Steinernema sp, Heterorhabditis sp.) oder entomopathogene Pilze (Beauveria bassiana, Metarhizium anisopliae) eingesetzt werden. Kleine Ansammlungen der Käfer können mit Lockstofffallen (Pheromone) und durch mechanisches Absammeln bekämpft werden.
Da eine Ausbreitung in Europa unbedingt zu vermeiden ist, sollte bei dem Verdacht auf einen Befall mit dem Japankäfer dieser eingefangen (z.B. in einem Schraubglas) und der zuständige Pflanzenschutzdienst informiert werden. Die Kontaktangaben finden Sie unter www.bvl.bund.de.
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