beim Anbau von Kartoffeln
Kartoffeln gehören zu den Grundnahrungsmitteln und werden dementsprechend gern in Gärten angepflanzt. Doch trotz einer vorbildlichen Pflege kann es zu Schadbildern kommen.
Daher haben wir Ihnen eine Auflistung der bekanntesten Kulturprobleme zusammengestellt.
(Foto: photka– stock.adobe.com)
Schädlinge/Insekten bei Kartoffeln
Im Überblick:
Beschreibung: Der ursprünglich aus Asien stammende Japankäfer richtet schwere Schäden an Kultur- und Wildpflanzen an. Der Japankäfer ist 8 bis 12 mm lang. Die Oberseite der Flügel erscheint metallisch kupferfarben, während Kopf und Körper gold-grün schimmern. Gut ist der Japankäfer an den weißen Haarbüscheln zu erkennen, von denen dieser je fünf kleine auf beiden Seiten des Hinterleibs und zwei größere am Körperende trägt. Der Japankäfer gehört zur Familie der Blatthornkäfer (Scarabaeidae) und ähnelt in Aussehen und Biologie dem Juni- oder Gartenlaubkäfer. Daher besteht eine Verwechslungsgefahr. Im Gegensatz zum Japankäfer besitzt dieser aber nicht die typischen weißen Haarbüschel.
Die Engerlinge leben im Boden feuchter Wiesen und ernähren sich vorwiegend von Gras- und Kräuterwurzeln. Dies kann einen deutlichen Schaden an Grasflächen oder Kräutern bedeuten. Nachdem sich die Larven verpuppt haben, schlüpfen zwischen Mai und Juni die adulten Japankäfer. Die Hauptflugzeit der Japankäfer liegt zwischen Mitte Mai und Mitte August. Erwachsene Käfer fressen die Blätter der Pflanze an – teilweise bis auf die Zweige, sodass Blattskelette (Skelettierfraß) entstehen können. Befallene Blätter färben sich braun und können abfallen. Wenn eine Pflanze Blüten und/oder Früchte vorweist, sind diese ebenfalls nicht vor zusätzlichen Fraßspuren des Käfers geschützt. Interessanterweise ist zu beobachten, dass sie scheinbar einzelne Pflanzen gänzlich kahlfressen, während benachbarte Pflanzen kaum Schädigungen aufweisen.
Prävention: Es sollte eine mechanische Bodenbearbeitung im frühen Herbst erfolgen. Dies vermindert die Überlebenschance von bodennah fressenden Larven. Im Rahmen dieser Bearbeitung sollten diese Larven erfasst werden. Vermeiden Sie eine Bewässerung von Grasflächen zur Hauptflugzeit, da sich so die Attraktivität für eine Eiablage der Weibchen vermindert. Weiterhin kann eine höhere Rasenschnitthöhe Ausbreitung und Vermehrung des Japankäfers entgegenwirken. Sie können Wirtspflanzen und den umliegenden Boden visuell überwachen. Wenn Sie einen Befall feststellen, sollte dieser unbedingt dem zuständigen Pflanzenschutzdienst gemeldet werden (siehe Abschnitt „Bekämpfung“).
Bekämpfung: Verschiedene Nützlinge wie u.a. Vögel, Maulwürfe, Spitzmäuse, Rollwespen und Laufkäfer fressen die Larven im Boden. Gegen die Larven können außerdem Bakterien (Paenibacillus popilliae), parasitische Nematoden (u.a. Steinernema sp, Heterorhabditis sp.) oder entomopathogene Pilze (Beauveria bassiana, Metarhizium anisopliae) eingesetzt werden. Kleine Ansammlungen der Käfer können mit Lockstofffallen (Pheromone) und durch mechanisches Absammeln bekämpft werden.
Da eine Ausbreitung in Europa unbedingt zu vermeiden ist, sollte bei dem Verdacht auf einen Befall mit dem Japankäfer dieser eingefangen (z.B. in einem Schraubglas) und der zuständige Pflanzenschutzdienst informiert werden. Die Kontaktangaben finden Sie unter www.bvl.bund.de.

Pilz- und Bakterienerkrankungen bei Kartoffeln
Im Überblick:
Beschreibung: Verbreitet wird die Kraut- und Knollenfäule durch bereits erkrankte Knollen, welche durch Sporen infiziert wurden. Auch durch befallene Pflanzenreste im Boden kann eine Ansteckung erfolgen. Bei Temperaturen zwischen 10 und 23 °C sowie hoher Luftfeuchtigkeit herrschen optimale Bedingungen für das Wachstum des Pilzes. Die Blätter der Kartoffelpflanze weisen gelblich-grüne Flecken auf, welche mit der Zeit dunkler werden. Auf der Unterseite der Blätter befindet sich zudem ein weiß bis graues Pilzgewebe. Die Kartoffeln selbst sind mit dunkelgrauen, großen Flecken bedeckt. Unter diesen ist das Fruchtfleisch sehr fest und bräunlich verfärbt. Im Verlauf der Krankheit sinken die Flecken ein.
Prävention: Außerdem ist ein entsprechend großer Pflanzabstand zwischen den einzelnen Kartoffelpflanzen zu empfehlen. Unkräuter sollten entfernt werden. Des Weiteren kann die Vorkeimung in die befallsfreie Zeit vorverlegt werden, sodass die Kartoffeln eher wachsen und möglichst nicht erkranken.
Bekämpfung: Gegen die Kraut- und Knollenfäule können Fungizide eingesetzt werden.

Beschreibung: Eine Infektion mit dem Kartoffelkrebs kann über verseuchten Boden entstehen. Bereits durch wenige Tropfen Wasser können die Sporen verteilt werden. An den Kartoffelknollen bilden sich blumenkohlartige Wucherungen. Diese können unterschiedliche groß sein. Ab einer bestimmten Größe brechen sie zudem ab, bleiben auf dem Feld zurück und verrotten dort. Selten treten auch Wucherungen an den Stängeln der Pflanze auf.
Prävention: Eine gute, hygienische Reinigung der Arbeitsgeräte und Aufbewahrungsutensilien ist enorm wichtig. Des Weiteren sollten keine Pflanzenreste auf den Feldern verteilt werden.
Bekämpfung: Für den Haus- und Kleingarten stehen keine Bekämpfungsmaßnahmen zur Verfügung.
Beschreibung: Dieser Pilz breitet sich vor allem bei nasskalter Witterung aus und tritt häufig dort auf, wo Kartoffeln mehrere Saisons hintereinander angepflanzt wurden. Durch Regen und Wind verbreiten sich die Sporen. Ein weißes Myzel bedeckt den Stängel der Kartoffelpflanze. Zudem befinden sich dunkle Sklerotien sowohl am Äußeren als auch im Inneren des Stängels. Dies führt zum Verwelken der Pflanze, bis diese – oft auch durch Wettereinflüsse bedingt – umknickt.
Prävention: Ernterückstände müssen untergehoben werden. Eine weite Fruchtfolge ist zu empfehlen.
Bekämpfung: Für den Haus- und Kleingarten stehen keine Bekämpfungsmaßnahmen zur Verfügung.

Beschreibung: Optimale Bedingungen für die Entwicklung dieses Pilzes sind feuchte Witterung und hohe Temperaturen. Der Erreger überlebt den Winter auf abgestorbenem Kartoffelkraut oder Kartoffeln und wird zum Beispiel durch Beregnung oder Kontakt von gesunden Knollen mit den verseuchten Pflanzen verteilt. Auf den Blättern der Kartoffelpflanze bilden sich unterschiedlich große braune Flecken mit konzentrischen Ringen. Nicht selten brechen die Flecken auf oder gehen ineinander über. Auch an der Kartoffel selbst ist die Dürrfleckenkrankheit festzustellen. Dort tritt sie als Trockenfäule aus und sorgt für braunschwarze Flecken, die in das Gewebe eingesunken und sehr fest sind.
Prävention: Kartoffelkraut sollte schnellstmöglich entfernt werden. Zudem ist zu empfehlen, die ausgereiften Kartoffeln bei trockener Erde zu ernten.
Bekämpfung: Für den Haus- und Kleingarten stehen keine Bekämpfungsmaßnahmen zur Verfügung.
Beschreibung: Diese Bakterien werden über die Pflanzknolle auf die nachkommenden Knollen übertragen. Dies geschieht über die Augen, Lentizellen oder Stolone. Aber auch durch Verletzungen bei der Ernte kann eine Infektion auftreten. Das Ausbrechen der Krankheit geschieht zumeist erst in feuchter und sauerstoffarmer Umgebung, wird aber durch Gewebeöffnungen oder Nässe auf den Knollen begünstigt. Durch die Knollennassfäule wird das eigentlich feste Gewebe weich, sodass seine Konsistenz an Brei erinnert. Das betroffene Gewebe ist zunächst farblos, färbt sich aber bei Kontakt mit Luft braun bis schwarz. Die erkrankten Stellen sind mit einer schwarzen Linie deutlich vom gesunden Teil der Knolle abgegrenzt. Wenn die Kartoffel aufgeschnitten wird, bildet sich zusätzlich ein modriger Geruch.
Prävention: Eine gute, hygienische Reinigung der Arbeitsgeräte und Aufbewahrungsutensilien ist enorm wichtig. Zudem sollten faulende Knollen aussortiert werden. Des Weiteren muss bei der Ernte möglichst schonend vorgegangen werden, sodass keine Verletzungen entstehen. Die Ernte selbst sollte nicht bei einer Bodentemperatur unter 10 Grad Celsius erfolgen. Während der Lagerung sollten die Kartoffeln bestenfalls nicht schwitzen.
Bekämpfung: Für den Haus- und Kleingarten stehen keine Bekämpfungsmaßnahmen zur Verfügung.
Beschreibung: Diese Krankheiten treten zumeist auf, wenn vor allem zu Beginn der Saison eine feuchte Witterung herrschte. Je nachdem, wann die Kartoffelpflanze befallen wird, zeigen sich teilweise unterschiedliche Symptome. Erkrankt die Pflanze in einem recht frühen Stadium, kommt es zu Wuchsverzögerungen, bis sie schließlich abstirbt. Stängel können einfach aus der Erde gezogen werden und sind stellenweise verfault. Bei einem späteren Krankheitsausbruch rollen sich die Blätter der Pflanze zusammen und verfärben sich gelblich. Zudem verwelken diese. Teilweise sterben auch betroffene Triebe ab. In den letzten Jahren kam noch ein weiterer Krankheitsverlauf hinzu: Bei diesem verwelken die Blätter etagenweise von unten nach oben und die Stängel verfaulen innerlich, sehen von außen aber noch gesund aus.
Prävention: Eine gute, hygienische Reinigung der Arbeitsgeräte und Aufbewahrungsutensilien ist enorm wichtig. Wenn möglich, sollte ein schnelles Aufgehen der Kartoffeln gefördert werden. Zudem müssen faulende Knollen aussortiert werden. Des Weiteren ist bei der Ernte ein möglichst schonendes Vorgehen wichtig, damit keine Verletzungen entstehen. Anschließend die Kartoffeln am besten trocken und kühl lagern.
Bekämpfung: Für den Haus- und Kleingarten stehen keine Bekämpfungsmaßnahmen zur Verfügung.
Sie möchten mehr über Kartoffeln erfahren?
In unserer Kulturanleitung für Kartoffeln erklären wir, wie Sie Kartoffeln erfolgreich anbauen, pflanzen und ernten.
Die Sorte 'Taormina' ist eine vorwiegend festkochende Kartoffelsorte mit gelber Schale und gelbem Fleisch, die sich durch ihren feinen, nussigen Geschmack auszeichnet. Als Neuzüchtung hat sie herausragende Sorteneigenschaften, weshalb sie zum Profi-Line-Sortiment von Kiepenkerl gehört. 'Taormina' zeichnet sich durch ihre hohe Resistenz gegenüber Phytophthora, Kraut- und Braunfäule, sowie eine hohe Resistenz gegenüber Nematoden und Kartoffelkrebs aus. Zudem besitzt sie eine hohe Trockenheits- und Hitzetoleranz, wodurch sie sich gut an die sich verändernden Witterungsbedingungen anpasst. Die Kartoffeln können im August geerntet werden. Da die 'Taormina' eine gute Keimruhe aufweist, kann sie bis ins nächste Frühjahr gelagert werden. Pflanzen Sie die Knollen im Frühjahr in lockeren, gut durchlässigen Boden mit ausreichender Nährstoffversorgung. Mit 'Taormina` erhalten Sie eine ertragreiche und geschmackvolle Kartoffelsorte, die sich besonders gut für Salate, Bratkartoffeln und Pellkartoffeln eignet.
'Glorietta' ist nicht nur eine frühe, festkochende Speisekartoffel aus dem Kiepenkerl Profi-Line-Programm, sondern stammt auch aus biologischem Anbau und genügt damit allen Ansprüchen. Die Knollen sind von lang-ovaler Form und besitzen eine glatte Schale mit flachen Augen, während das Fruchtfleisch mit einer tiefgelben Farbe sowohl geschmacklich als auch optisch überzeugt. Nicht umsonst greifen auch viele Sterneköche immer wieder gern zu dieser Sorte, insbesondere für die Zubereitung von Salaten.Im Anbau ist 'Glorietta' dank ihrer natürlichen Resistenz gegen Nematoden unkompliziert. Ein sonniger oder halbschattiger Standort sind empfehlenswert. Im März und April können die Knollen gepflanzt werden. Nach nur kurzer Kulturdauer sind sie bereits ab Ende Juni reif für die Ernte.
Die Kartoffel 'BIO-Bellinda' gehört zu den festkochenden Speisekartoffeln. Diese mittelfrühe Sorte zeigt eine hervorragende Speisequalität und einen ausgewogenen Geschmack. Verwendet werden kann sie für diverse Gerichte – ist aber besonders beliebt und oft genutzt für Salate wie den klassischen Kartoffelsalat. Sehr wohl fühlt sich diese Sorte in einem sonnigen bis halbschattigen Beet. Erntezeitpunkt ist der Monat August. Die von Natur aus widerstandsfähige 'BIO-Bellinda' ist resistent gegen Nematoden.Die Knollen sehen ansprechend aus durch ihre lang-ovale Form. Erkennbar ist die Sorte zudem an der glatten Schale und dem tiefgelben Fruchtfleisch. Durch ihre sehr gute Keimruhe können Sie diese Kartoffel lange lagern.
'Blaue St. Galler' ist eine mittelfrühe Speisekartoffel, die mit ihrer glatten dunkelblauen Schale und ihrem blau-violett gefärbtem Fruchtfleisch für Aufsehen sorgt. Die Knollen dieser vorwiegend festkochenden Premiumsorte sind oval und lassen sich dank ihres cremigen Geschmacks perfekt zu Püree verarbeiten. Aufgrund der blauen Färbung wird 'Blaue St. Galler' aber auch gern für bunte Chips und Pommes verwendet.Im April wird die gegen Nematoden resistente Sorte angepflanzt, bevorzugt an einem sonnigen oder halbschattigen Standort. Erntereif ist 'Blaue St. Galler' schließlich im August.
Diese Kiepenkerl-Premiumsorte gehört zu den vorwiegend festkochenden Speisekartoffeln. 'BIO-Laura' wird als mittelfrühe Sorte im April gepflanzt, so dass im August die Ernte erfolgen kann. Dabei sollten Sie einen sonnigen bis halbschattigen Ort in Ihrem Garten wählen. Die Sorte 'BIO-Laura' beeindruckt nicht nur durch ihren herrlichen, cremigen Geschmack und das intensiv-gelbe Fruchtfleisch. Sie ist durch die ebene Schale, die eine außergewöhnliche rote Farbe zeigt, auch interessant anzusehen.Viel wird sie als Pell- und Salzkartoffel oder in Kartoffelgratins verarbeitet. Die von Natur aus widerstandsfähige Bio-Kartoffel weist weiterhin eine Resistenz gegenüber gefürchteten Nematoden auf. Die oval-runden Knollen sind für eine längere Lagerzeit sehr gut geeignet.
Das BIO Kartoffelquartett ‚Vielfalt‘ bietet eine Auswahl verschiedener Kartoffelsorten, die sich ab-wechslungsreich verarbeiten lassen. Eine Erntezeit von Ende Juni bis August und eine lange Lagerfä-higkeit gewährleistet einen langanhalten Verzehr der schmackhaften Knollen. Alle vier Sorten zeigen sich robust gegenüber Krankheiten und Schädlingen und machen diese Mischung gleichermaßen für Anfänger und erfahrene Hobbygärtner geeignet. BIO-Gunda: Die früh reifende, mehlig kochende Sorte 'Gunda' zeichnet sich durch ihre ovalen Knollen mit glatter, leicht schälbarer Schale aus. 'Gunda' ist bereits im August erntereif und lässt sich hervorragend bis in das nächste Jahr lagern. Durch ihr gelbes Fruchtfleisch und ihrer mehligen Konsistenz eignet sie sich besonders gut für Pürees und Suppen. BIO-Belana: Die früh reifende Kartoffel 'Belana' ist eine festkochende Sorte mit ovalen Knollen und gelbem Fruchtfleisch. Sie bevorzugt einen vollsonnigen Standort. 'Belana' kann im Juli zahlreich geerntet und bis zum kommenden Frühjahr gelagert werden. Sie eignet sich besonders gut für Salate, Kartoffelgratins oder als Salz- und Pellkartoffel. BIO-Glorietta: Die festkochende Sorte 'Glorietta' zeichnet sich durch ihre langovalen Knollen mit glatter Schale und tiefgelben Fruchtfleisch aus und überzeugt mit einem intensiven, aromatischen Geschmack. An einen vollsonnigen Standort gepflanzt ist sie bereits Ende Juni erntereif. Sie eignet sich ideal für Kartoffelsalate und andere Ge-richte. BIO-Laura: Die mittelfrüh reifende Kartoffelsorte 'Laura', ist vorwiegend festkochend und zeichnet sich durch ihre glatte, rote Schale sowie das tiefgelbe, Fruchtfleisch aus. Die rund-ovalen Knollen sind im August erntereif. Die Sorte überzeugt mit einem aromatischen Geschmack und eig-net sich vielseitig für die Zubereitung von Kartoffelgratins, Salz- und Pellkartoffeln. Durch ihre gute Keimruhe ist 'Laura' lange lagerfähig.
'Heiderot' ist eine mittelspäte, festkochende Speisekartoffelsorte in Premiumqualität. Dank hervorragender Sorteneigenschaften gehört sie zum Profi-Line-Programm von Kiepenkerl und übersteigt damit die typischen Anforderungen für den Hobby-Anbau deutlich. Die von Natur aus gegen Nematoden widerstandsfähige Sorte kann im April in sonniger bis halbschattiger Lage gepflanzt werden. Abgereift sind die Knollen im Zeitraum von August bis Oktober. Mit ihrer roten Schale und ihrem roten Fruchtfleisch hebt sich 'Heiderot' von vielen anderen Kartoffelsorten ab. In der Küche werden die ovalen Knollen nicht selten aufgrund dieser auffallenden Färbung gerne verwendet. Salz-, Brat- und Pellkartoffeln beispielsweise überzeugen dann nicht nur geschmacklich, sondern bieten auch optisch eine eindrucksvolle Abwechslung.
'BIO-Gunda' ist eine mehligkochende Speisekartoffel. Die Pflanzkartoffel wird im April in die Beete gesetzt und erfreut Sie im August mit einer guten Ernte. Die frühe Premiumkartoffel ist von Natur aus widerstandsfähig und hat so auch eine Resistenz gegen Fadenwürmer vorzuweisen. Pflanzen Sie diese Sorte an einen sonnigen bis halbschattigen Ort.Die ovalen Knollen können leicht geschält werden und bringen dann ein intensiv gelbes Fruchtfleisch ans Licht. Gerne wird 'Gunda' für Gratins oder Kartoffelsalate verwendet. Aber auch als Pell- oder Salzkartoffen kann der leckere Geschmack dieser Sorte genossen werden.
Die Premiumsorten 'Belana', 'Sieglinde', 'Bellarosa' und 'Gunda' bilden zusammen des Pflanzkartoffel-Quartett "Grillkartoffeln", mit dem so mancher Grillabend mit leckeren Kartoffelgerichten zusätzlich verschönert werden kann. Alle vier Sorten genügen höchsten Ansprüchen, weshalb diese Mischung mit in das Profi-Line-Programm von Kiepenkerl aufgenommen wurde.Die vorwiegend festkochenden bzw. festkochenden Premiumsorten bevorzugen allesamt einen sonnigen oder halbschattigen Standort. Dort können sie im März oder April gepflanzt und im Juli bzw. August geerntet werden.
'Blaue St. Galler' ist eine mittelfrühe Speisekartoffel, die mit ihrer glatten dunkelblauen Schale und ihrem blau-violett gefärbtem Fruchtfleisch für Aufsehen sorgt. Die Knollen dieser vorwiegend festkochenden Premiumsorte sind oval und lassen sich dank ihres cremigen Geschmacks perfekt zu Püree verarbeiten. Aufgrund der blauen Färbung wird 'Blaue St. Galler' aber auch gern für bunte Chips und Pommes verwendet. Im April wird die gegen Nematoden resistente Sorte angepflanzt, bevorzugt an einem sonnigen oder halbschattigen Standort. Erntereif ist 'Blaue St. Galler' schließlich im August.
Die Pflanzkartoffel 'Belana' ist eine frühe, festkochende Speisekartoffelsorte, deren Knollen oval sind und eine glatte bis leicht genetzte Schale besitzen. Ihr Fruchtfleisch ist typisch gelb und von sehr aromatischen Geschmack. In der Küche ist diese festkochende Sorte für vielerlei Gerichte verwendbar, sei es für Kartoffelgratins, Salz-, Brat- und Pellkartoffeln oder Salate. Zudem ist 'Belana' keimruhig und damit auch gut lagerfähig.Aufgrund ihrer natürlichen Widerstandskraft gegen Nematoden sind während der Anbauphase unter normalen Kulturbedingungen keine nennenswerten Probleme zu erwarten, die den Anbauerfolg gefährden könnten. Wichtig ist, dass die Knollen an einem sonnigen bis halbschattigen Standort gepflanzt werden. Hierfür ist der April der beste Monat. Von da an reifen die Knollen bis August heran und können dann schließlich geerntet werden.
Die festkochende Speisekartoffel 'Belana' ist eine frühe Sorte und stammt in dieser Variante aus komplett biologischem Anbau. Ihre ovalen Knollen haben eine teils glatte, teils leicht genetzte Schale und typisch gelbes Fruchtfleisch. In der Küche wird ihr aromatischer Geschmack sehr geschätzt. 'Belana' ist besonders für Salate wie geschaffen, kann aber auch zu anderen beliebten Kartoffelgerichten wie Kartoffelgratin oder Salz-, Pell- und Bratkartoffeln verarbeitet werden. Aufgrund ihrer guten Keimruhe kann diese Sorte zudem problemlos länger gelagert werden.Im Anbau überzeugt 'Belana' mit ihrer natürlichen Resistenz gegen Nematoden. Im April erfolgt die Pflanzung der Knollen in sonniger oder halbschattiger Lage. Die Ernte lässt nicht lange auf sich warten: Bereits im August können die Knollen geerntet und entweder direkt frisch verarbeitet oder kühl, trocken und dunkel eingelagert werden.
Die mittelspäte Pflanzkartoffel 'Ratte' ist eine festkochende Speisekartoffel aus Frankreich und ähnelt der Kartoffel 'Bamberger Hörnchen' stark. Im April an einem sonnigen bis halbschattigen Gartenplatz gepflanzt, wird sie im September geerntet. Ihre hörnchenförmigen Knollen sind lang und haben eine glatte bis leicht genetzte Schale. Sie hat gelbes Fruchtfleisch und ist unter Kennern als Salatkartoffel beliebt, da sie auch kalt besonders gut schmeckt. Die vielen kleinen Knollen der niedrig wachsenden Sorte haben einen tollen Geschmack und sind damit auch bestens als Pell- und Salzkartoffeln geeignet. Die Kartoffel ist resistent gegen Fadenwürmer.
Die mittelfrühe Premiumsorte 'Bernina' ist eine festkochende Speisekartoffelsorte. 'Bernina' wird im April gepflanzt und lässt sich im August ernten. Sie bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort und ist resistent gegen Nematoden. Die langovalen Knollen haben eine glatte Schale und tiefgelbes Fruchtfleisch. Durch eine gute Keimruhe lässt sich 'Bernina' gut lagern.Mit ihrem wunderbarem Geschmack und der stabilen Fleischfarbe, auch nach dem Kochen, eignet sie sich besonders gut für Salate. Des Weiteren kann man sie durch ihre festkochenden Eigenschaften auch als Salz-und Pellkartoffeln verwenden.
Die Kiepenkerl Profi-Line Sorte 'BIO-Agria' gehört zu den mittelfrüh bis mittelspäten Speisekartoffeln. Die festkochende Sorte können Sie im April in Ihre Beete pflanzen. Im September dürfen Sie sich über den großen Ernteertrag freuen. Für die Kultur ist ein sonniger bis halbschattigen Ort in Ihrem Garten notwendig. Durch ihre Widerstandsfähigkeit ist diese Sorte resistent gegen gefürchtete Nematoden. Das gelbe Fruchtfleisch der ovalen Kartoffeln hat einen herrlichen Geschmack. Diese Bio-Kartoffel wird besonders oft zu Salaten, Chips oder Frites verarbeitet. 'Agria' ist sehr keimruhig und beeindruckt daher mit einer langen Lagerfähigkeit.
Die frühe Saatkartoffelsorte 'Belana' ist eine festkochende Speisekartoffel. 'Belana' wird im April gepflanzt und lässt sich im August ernten. Sie bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort und ist resistent gegen Nematoden, somit von Natur aus widerstandsfähig.Die ovalen Knollen haben eine glatte bis leicht genetzte Schale und gelbes Fruchtfleisch. Dadurch dass 'Belana' eine gute Lagerfähigkeit aufweist, kann man lange Nutzen von ihr ziehen. Mit ihrem wunderbaren Geschmack eignet sie sich besonders gut für Salate. Des Weiteren kann man sie durch ihre festkochenden Eigenschaften auch in Gratins, Kartoffelpüree oder als Salz- und Pellkartoffeln verwenden.1. Heben Sie im April für die Pflanzung der Kartoffel eine 10 cm tiefe Furche aus. Auf schweren Böden wird flacher gepflanzt. Damit die Sonne den Boden besser erwärmen kann, sollten die Furchen idealerweise in Ost-West- Richtung verlaufen.2. Der Reihenabstand beträgt 70 cm. In den Reihen werden die Kartoffeln in einem Abstand von 35 cm gesetzt.3. Decken Sie die Kartoffeln mit Vlies ab, wenn noch Frostgefahr besteht. 4. Sind die Kartoffeln ca. 20 cm aus der Erde gewachsen häufelt man sie ca. 10 cm hoch an. Nun haben Sie, bis auf das Wässern in trockenen Sommern und der Überprüfung der Pflanzen nach Schädlingen und Krankheiten, eine Arbeitspause. Gelegentlich muss noch Unkraut entfernt werden, da dieses eine Konkurrenz für die Kartoffeln darstellt.5. Geerntet werden kann, je nach Sorte, bei trockenem Wetter ab Anfang Juli bis in den Herbst hinein. Darauf achten, dass die Kartoffeln bei der Ernte nicht beschädigt werden. Vor dem Einlagern sollten die Kartoffeln einige Stunden abtrocknen.
Die Bio-Pflanzkartoffel Afra ist eine mehligkochende Kartoffelsorte, die in Europa weit verbreitet ist. Sie eignet sich besonders gut für die Zubereitung von Kartoffelpürees und Klößen. Die Knollen der Afra sind oval und mittelgroß bis groß. Sie wachsen sehr gleichmäßig und haben einen guten Ertrag, da viele Knollen ausgebildet werden. Die Sorte Afra gedeiht am besten an sonnigen Standorten und weist eine hohe Resistenz gegen Bakteriosen und Virosen auf. Aufgrund ihrer mittelfrühen Reifezeit und guten Keimruhe, ist die Bio-Afra sehr gut lagerfähig und kann bis weit ins Frühjahr verzehrt werden.
'Heiderot' ist eine mittelspäte, festkochende Speisekartoffelsorte in Premiumqualität. Dank hervorragender Sorteneigenschaften gehört sie zum Profi-Line-Programm von Kiepenkerl und übersteigt damit die typischen Anforderungen für den Hobby-Anbau deutlich. Die von Natur aus gegen Nematoden widerstandsfähige Sorte kann im April in sonniger bis halbschattiger Lage gepflanzt werden. Abgereift sind die Knollen im Zeitraum von August bis Oktober.Mit ihrer roten Schale und ihrem roten Fruchtfleisch hebt sich 'Heiderot' von vielen anderen Kartoffelsorten ab. In der Küche werden die ovalen Knollen nicht selten aufgrund dieser auffallenden Färbung gerne verwendet. Salz-, Brat- und Pellkartoffeln beispielsweise überzeugen dann nicht nur geschmacklich, sondern bieten auch optisch eine eindrucksvolle Abwechslung.