Der Wunderlauch, botanisch: Allium paradoxum var. normale, ist auch bekannt als Seltsamer Lauch oder Berliner Bärlauch. Die Alternative zum Bärlauch (Allium ursinum) kann genauso in der Küche verwendet werden und ist auch auf schwereren Böden wuchsfreudig.
Beheimatet ist der Wunderlauch in den Wäldern Russlands, des Kaukasus und im nördlichen Iran auf bis zu 2300 Metern Höhe. Er ist deutlich robuster als Bärlauch und kann sich bestens an verschiedene Standortbedingungen anpassen. Im Gegensatz zu Allium paradoxum var. paradoxum, erstmalig im alten Botanischen Garten zu Berlin eingeführt, ist die Varietät normale weniger ausbreitungsstark. Allium paradoxum var. paradoxum gilt, aufgrund der Verbreitung über Bulbillen, in einigen Regionen als invasive Art.
Wählen Sie einen sonnigen bis halbschattigen Platz, idealerweise in einem Hochbeet oder Kübel. Der Boden sollte humusreich, gut durchlässig und frisch bis trocken sein. Wunderlauch eignet sich auch für sommertrockene, schattigere Standorte unter laubabwerfenden Gehölzen. Er kann aber auch, im Winter vor Frost geschützt, in kleineren Gefäßen problemlos kultiviert werden.
Die Zwiebeln vom Wunderlauch sollten im Herbst direkt nach dem Kauf gesetzt werden, damit sie nicht austrocknen. Die fast runden Zwiebeln besitzen nur eine membranartige Schale, die die Pflanze nicht ausreichend vor Verdunstung schützen kann.
Bedecken Sie die Zwiebeln mit etwa 5 – 8 cm Erde nach dem Setzen. Ein Abstand von 5 cm ist im Pflanzgefäß ausreichend, größere Zwiebeln können mit 10 cm Abstand gepflanzt werden.
Allium paradoxum var. normale erreicht eine Höhe von 15 bis maximal 30 cm. Die Blütendolden bestehen aus bis zu 10 leuchtend weißen, glockenförmigen Blüten, die wunderbar duften. Sie erscheinen im April und sind ebenfalls essbar. Die Blätter erscheinen schon frühzeitig, teils noch vor dem Bärlauch, im März. Sie sind hellgrün, schmal lanzettlich, etwa 20 - 30 cm lang und verströmen einen charakteristischen Lauchgeruch.
Die Pflanze bildet wie Bärlauch, an optimalen Standorten, große Bestände und sollte daher samt Blüten beerntet werden. Damit wird die Samenreife, die der Pflanze unnötig Kraft kostet und eine unkontrollierte Ausbreitung verhindert. Der Wunderlauch wächst horstartig und wird mit der Zeit dichtbuschig. Die Ernte sollte nur bis zur Blüte erfolgen, sodass die Pflanze noch genügend Reservestoffe für das nächste Jahr einlagern kann. Bereits im Mai beginnen die Blätter vom Wunderlauch zu welken und sind im Juni fast verschwunden. So übersteht die Pflanze Hitze- und kurze Trockenperioden im Sommer, bis sie im Spätwinter wieder austreibt.
Wunderlauch ist nicht nur eine Bereicherung für jeden Garten oder Balkon, sondern auch eine köstliche Zutat in der Küche. Verwenden Sie die Blätter und Blüten frisch in Salaten, in und auf Broten, verarbeitet zu Pesto, in Knödel, Suppen, Nudeln oder als aromatische Garnitur. Die Möglichkeiten sind vielfältig - probieren Sie ihn aus!
Die Zwiebeln vom Wunderlauch sind nicht lange lagerfähig. Pflanzen Sie diese daher sofort nach dem Kauf in den Boden. Wir empfehlen Ihnen die Pflanzung in größeren Pflanzgefäßen, im Winter vor Frost geschützt.
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